3 Tage Trainingslager, oder: Das Leben ist kein Ponyhof

Bericht von Julia, Sandra, Lena und Lisa

1. Tag

Weilheim: Treffpunkt 7:30 Uhr – Alle sind pünktlich, diesmal sogar der Trainer.

Penzberg: Treffunkt 7:55 Uhr – Penzberg ist komplett und das nicht nur dank Angelas Kontrollanruf. Nur Weilheim fehlt.

Tittmoning: Ankuft 10:15 Uhr – Alle sind gut angekommen, gleich geht’s los mit dem 1. Training - leider nur mussten wir uns die Halle mit tausenden anderen Turnern und Turnerinnen teilen.

Nach der überstandenen Trainingseinheit haben wir unsere selbst mitgebrachte Brotzeit genossen, vorallem Christian mit seinen Tomaten aus eigenem Anbau. Zu Christians Bedauern entschieden sich alle dann doch für den von dem Geburtstagskind Annika mitgebrachten Kuchen. Dazu gab es traditionsgemäß das lange Geburtstagslied, angestimmt von der großen Julia, bei welchem leider immer noch nicht alle textsicher waren. Die 2. Trainingseinheit verlief wesentlich entspannter, da unsere spanischen Chicas und Chicos einen freien Nachmittag hatten.

Danach fuhren wir zu unserem Hotel und verteilten die Zimmer. Zum Essen gab es dann paniertes Schnitzel aus der Schnitzelgrube und zur Nachspeise Eis. Nach einem kurzen Badeerlebnis war es dann auch schon Zeit für unsere Kleinsten ins Bett zu gehen. Vor uns Großen stand das große Kniffel-Battle. Alle gingen höchst motiviert ins Spiel, nur nicht Christian, der bereits nach einer Runde entnervt ins Bett ging. Aber nicht ohne uns mit der Lebensweisheit, dass die Ente hinten kacken würde zu belehren. Auch von Ute bekamen wir noch ein paar wertvolle Tipps für unser weiteres Leben: 3er gehen eigentlich immer. Soviel Weisheit auf einmal hielten wir nicht aus und gingen ins Bett.

 

2. Tag

Viel zur früh begann der Tag. Das Aufstehen erwies sich als einer der schwersten Übungen des ganzen Trainingstages. Um halb 9 Uhr fuhren wir bereits zur Halle. Nach einem schweißtreibenden Training gab es zum Mittagessen eine wohlverdiente Pizza. Nach einigen Diskussionen über das perfekte Mischverhältnis einer Apfelschorle und nach Bewunderung der perfekt abgestimmten Outfits der Spanier chillten wir uns an den Pool. Doch nicht allzu lange, denn die 2. Trainingseinheit wartete bereits. Nach einer kurzen Erwärmung ging es schon wieder in die Vollen. Aufgrund des tropischen Klimas in der Halle improvisierte Christian einen Kraftzirkel an der frischen Luft. Nach einem vorverlegten leckerem Abendessen verschwanden die Kleinen wieder in den Pool. Die Mittelgroßen schauten in einem Zimmer einen Turnfilm. Für die Großen war der Tag aber dann noch lange nicht zu Ende. Zuerst musste der Bericht gechrieben werden, dank Julias Süßigkeitenvorrat war diese Aufgabe dann aber erträglich. Gleich im Anschluss wartete das übliche Spieleduell mit den Trainern. Christian zuliebe verzichteten wir sogar auf das heißgeliebte Kniffel und spielten stattdessen „6 nimmt“, besser bekannt als das Hornochsenspiel. Claudia, die Trainerin aus München verkündete uns vorher, dass sie das Spiel immer gewinnen würde, nachdem sie aber nach der ersten Runde schon mindestens 50 Hornochsen auf ihrem Konto hatte, verabschiedete sie sich aber auf unerklärliche Weise. Vielen Dank übrigens an Ute, die uns ein Spezi spendierte!

3. Tag

Am nächsten Morgen war dann die Überraschung groß: Wie ist Laura plötzlich in Annas Bett gelandet, wo kommen die Botschaften auf den Armen her und wer hat bloß die Zahnbürsten versteckt? Ganz klar - das Schnitzelgrubenmonster hat wieder zugeschlagen!

Mit der Unterstützung des Schnitzelgrubenmonsters gingen wir dann auch die letzte Trainingseinheit an. Zur Aufwärmung hatten die Trainer dann eine besondere Überraschung für uns. Diese leitete nämlich Nathalie, die Cheftrainerin des GYM. Wider Erwarten war alles halb so schlimm und wir konnten uns sogar ein paar hilfreiche Tipps und Anregungen holen.

Zum Mitagessen gab es dann wieder Pizza, dank des schönen Wetters konnten wir die sogar draußen genießen. Das Wetter konnten wir natürlich nicht ungenutzt lassen und so sprangen wir dann noch in den Pool des GYM. Rebecca zeigte uns, dass sie inzwischen nicht nur tauchen, sondern auch schon etwas schwimmen kann.

Nach der letzten Kniffelrunde des Trainingslagers ging es dann schon wieder heim!

 

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